Do

15

Okt

2015

Absegeln 2015 nach Kappeln

 

 

 

 

 

Das Absegel-Wochenende war ganz wunderbar.
Bei schönstem Herbstwetter und wenig Wind segelte ich mit Wolfgang auf seiner ON TOP nach Kappeln.


Gerd und Siggi auf der SIR, Bärbel und Rolf-Rüdiger mit ihrer Henny Olymp, Thomas und Rutmani (Entschuldige, wenn ich deinen Namen falsch schrieb.) mit der Dwizzhi segelten mit.
Mit von der Partie war noch die Aquilla mit Axel und Renate, die Barbara und Lasse Asyl gewährten und im Kappelner Stadthafen festgemacht hatten. Die übrigen Vereinsmitglieder reisten später mit dem Auto an.

Das Anlegen im Hafen hinter der Brücke war wegen des quer zu den Boxen laufenden Stromes eine echte Herausforderung, aber für die erfahrenen Crews kein Problem.

Am Abend trafen wir uns in größerer Runde zum Saisonausklang im Restaurant "Landgang" des ASC. Wir genossen ein leckeres Essen, das zügig serviert wurde. Hans begrüßte uns sehr nett mit einem Willkommensgetränk im Namen von Peer, der ja nun gerade Papa geworden ist und nach dem Einholen der Vereinsflagge am Vormittag schnell wieder zu Sirid und Sohn Lasse nach Hause gedüst war.
Der große Lasse hat zu späterer Stunde einen prima, überhaupt nicht frauenfeindlichen Witz zum
Besten gegeben - supergut Lasse.
Es war ein schöner Abend mit guten, vertrauten Gesprächen und viel Spaß: Eine rundum gelungene, gut organisierte Veranstaltung.

Am Sonntagmorgen frühstückten Wolfgang und ich wegen des nassen Cockpits in der Sonne auf dem Steg. Das war sehr idyllisch unter raschelnden Baumkronen mit dem Dampfkessel-Geräusch der historischen Lok im Hintergrund.
Mit der 10.45 Uhr Brücke verließen wir den schönen, baumbeschatteten Hafen und kreuzten mit 10-15 kn Wind gen Gelting Mole. Bei wenig Welle machte der Kreuzkurs so richtig Spaß. Das eingespielte Team genoss diesen letzten Törn.
Ach wie herrlich war es, die letzten warmen Sonnenstrahlen zu spüren. Das Wasser perlte leise am Rumpf, Wolkenfetzen teilten sich das Himmelsblau mit den Möwen.
Zum Abschluss gab es einen Eiskaffee und doch ein wenig Wehmut zum Ende der Saison.

Habt eine gute Winterzeit liebe Vereinsmitglieder
Herzliche Grüße
Ulrike Tils


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Do

08

Okt

2015

SVGM goes Bundesliga 2. Versuch!

Vom 09. bis zum 11. Oktober findet vor Glücksburg (FSC) erneut die Qualifikation sowie die Relegation der 2. Bundesliga statt. Nachdem wir im letzten Jahr etwas unglücklich gescheitert waren, versuchen wir es nun erneut. Wie genau die Bundesliga funktioniert, welche Vereine darin segeln und wer alles den Sprung in die Liga schaffen möchte, erfahrt Ihr auf www.segelbundesliga.de, und im dortigen Live-Center könnt Ihr die Regatten quasi live verfolgen. Außerdem gibt es noch eine Facebook Seite mit dem Namen "SVGM Bundesliga Team", die man durch ein "Like" abonnieren kann und somit stets auf dem Laufenden gehalten wird. 

Wir würden uns freuen, den ein oder anderen von Euch bei dem Event in Glücksburg zu sehen. Es lohnt sich, das Geschehen mal live und in Farbe anzuschauen, für das leibliche Wohl stehen Bier und Wurststände vor Ort.

 

Wir drücken unserem Team kräftig die Daumen und hoffen im nächsten Jahr im "Ligazirkus" kräftig mitzumischen. 

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Mo

01

Jun

2015

Pfingst-Geschwaderfahrt nach Aarøsund

Tolle Stimmung in der Mannschaft, im Hintergrund das freundlicher Weise zur Verfügung gestellte Vereinsheim, vielen Dank noch einmal dafür!

 

 

Wie auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, sollte unsere diesjährige Geschwaderfahrt nach  Aarösund gehen. Das Pfingstwetter war durchwachsen, von NW bis SW und die Tempe- raturen nicht pfingstmäßig, unbeständig und kalt, wie der ganze Mai.

 

Organisiert wurde das Fest von Barbara und Lasse von der „Anni“. Die Beiden haben alles wunderbar vorbereitet und mit dem Hafenmeister abgesprochen, dass wir bei schlechtem Wetter das Vereinsheim nutzen dürfen.

Am Freitag segelt eine Vorhut nach Dyvig. Es sind „Sarabande“ und die „Mulle“. Der Wind kam mit 4 Bft. aus SW und es war ein schöner Segeltag. Der Hafen in Dyvig war gut besetzt.

„Ben“ mit Gundemar und Helga waren schon am Freitag in Aarösund und haben die Plätze der auslaufenden Schiffe mit Absprache der Eigner auf Rot gestellt, so dass genügend Plätze vorhanden waren. Als Samstag Nachmittag die Schiffe ankamen, half Gundemar und Gerd beim Einweisen. Insgesamt waren es 10 Schiffe. Nach dem Festmachen gab es Stegbier und es wurde über den Törn diskutiert. Ingrid und Peter Sommer waren mit dem Wohnwagen angereist, weil sie anschließend nach Schweden in Urlaub wollten. Somit nahmen 22 Personen an unserer Feier teil.

Der Abend gestaltete sich sehr fröhlich. Lasse als Grillmeister hatte tüchtig zu tun die Bratwürste und Steaks zu grillen. Dazu gab es selbstgemachte Salate und Baguette und an Getränken war eine reichliche Auswahl vorhanden. Es war ein lustiger Abend und es wurde viel geklönt.

Am Pfingstsonntag kam der Wind aus SW, er war mäßig bis schwach und die Einfahrt in den Alsfjord konnte von den meisten nicht gehalten werden. So gab es noch einen Schlag.

Der harte Kern von Steg 6 kehrte nach Dyvig ein.

„Ben“, „Sarabande“ und „Mulle“ segelten nach Gelting. Montag früh freuten wir uns, zuhause zu sein, denn es regnete in Strömen. Wie ich aber von Bärbel hörte, gab es in Dyvig keinen Regen und alle kamen im Trockenen zurück.

Abschließend möchte ich mich bei allen Helfern bedanken und ein Fazit ziehen.

„Es war ein schönes Pfingstfest“.

 

Ingrid Ulm-Karstens

 

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Do

30

Apr

2015

Ansegeln am 09. Mai 2015

Am Samstag, den 09. Mai 2015 wird dieses Jahr angesegelt! 


Um 10 Uhr treffen wir uns wie jedes Jahr am Flaggenmast zum Flagge hissen und die neue Saison mit Gut-Wetter-Wünschen und einem kräftigen Schluck einzututen.


Anschließend soll es frisch aufgetakelt einmal rund Geltinger Bucht gehen. Wenn das Wetter es zulässt, machen wir ca. 17 Uhr bzw. nach vorheriger Abstimmung den Grill im Pavillon an, ansonsten treffen wir uns im Fährcafe bei Jacobsen ab ca. 18 Uhr.


Es besteht natürlich noch die Möglichkeit, gemeinsam nach Hörup zu segeln, das können wir ja  morgens am Flaggenmast entscheiden. Dies würden wir an den Aushängen im Hafen dann kenntlich machen. 


Die Getränke zum Flagge hissen und den Anlegeschluck spendiert der Verein. Anderen Speis und Trank bringt bitte jeder selbst mit, da das Grillen ja wetterabhängig ist. 

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Mo

05

Jan

2015

Absegeln 2014 so war's...

 

 

Absegeln 2014 nach Flensburg

 

Dieses Jahr geht's in den Stadthafen nach Flensburg.

Am 06.09.2014 um 10:00 Uhr ist allgemeiner Aufbruch. 3 Schiffe treffen bereits am Freitag dort ein und belegen schon mal 3 der vorreservierten Plätze, Sommersprosse, Mulle und Harer D.

Am Abend führen wir Organisationsgespräche mit dem Hafenmeister. Durch Überbelegung sind wir ein wenig skeptisch, aber der Hafenmeister ist zuversichtlich, dass am Samstag

alles bestens durchdacht ist.

Am Samstagmorgen bekommt Hans die Liste mit den reservierten Plätzen. Doch was für ein Hin und Her. Die Hafenmeister (es gibt 2 von der Spezies) belegen ständig unsere schon

auf rot gedrehten Plätze. Takelmeister Hans ist im Adrenalinrausch. Er verteidigt die für uns ausgewiesenen Plätze, aktualisiert stetig die Liste, trotz den Pöbeleien einiger nicht sehr netter Zeitgenossen, und antwortet auf die stündliche Frage der Hafenmeister "wann kommen sie denn", gelassen mit "bald sind sie da!"

Gerd (Mulle) kümmert sich in gleicher Weise auf und um Steg “F“.

Als erstes kommt die "Perina", da schon am Freitag bis Glücksburg gesegelt. Puh, ein Platz

belegt. Endlich, Axel und Renate in Sicht, die sich an Steg G legen. Dann geht es Schlag auf Schlag, "Piano, Sir, Anni, New Cabana" usw. treffen ein. Letztendlich finden alle ein Plätzchen.

Es werden kleine Schwätzchen gehalten, bis es zeitig gegen 19:00 Uhr in "Hansens Brauhaus"geht.

Peer und Sirid stoßen dazu, sie sind mit dem PKW gefahren, da Peer noch Regattatraining in Glücksburg hatte.

Da es im Brauhaus sehr voll ist, kommt das vorbestellte, aber sehr leckere Essen mit etwas Verspätung. Der einzige Minuspunkt ist die doch sehr laute Geräuschkulisse.

Bei ganz viel Bier und Klönschnack sitzen wir in gemütlicher Runde, bis die Müdigkeit

uns zum Aufbruch zwingt.

Zeitig am nächsten Morgen, nach Wachwerden, Wäsche und Frühstück, ist Aufbruch im Geschwader nach Gelting-Mole. Wie erwartet unter Motor. Für Axel und Renate nicht ungewöhnlich, für uns Segler eher lästig. Als die "Schwiegermutter"passiert wird, versucht jeder, die Segel zu setzen. Doch letztendlich muss der Motor wieder herhalten. Es kommen alle wieder in Gelting-Mole an.

Fazit: Es war ein schöner Abschluss der Segelsaison 2014.

Nach und nach werden nun die Schiffe ins Winterlager gebracht und wir alle hoffen auf eine gute Segelsaison 2015.

Wir, Dörte und Hans, bedanken uns bei euch allen für die schönen Stunden in eurer Runde.

 

PS: Lieber Axel, liebe Renate, das Motorboot ist weg. Wir drücken die Daumen, dass Ihr im nächsten Jahr mit einer Segelyacht mit uns segeln könnt.

 

Lieben Gruß an alle, Dörte und Hans Roeder

 

 

 

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Mo

05

Jan

2015

Außenförde Cup 2014

Wollen wir dieses Jahr nicht auch an der Familienregatta teilnehmen…?

 

Was für eine Frage, natürlich! Wir, dabei handelt es sich um die Crew der Juna (ehemals Odin)  mit Jule, André und mir, Chrissi. Gemeinsam bringen wir zwar den einen oder anderen Tag an Regattaerfahrung mit, aber als Skipper und Eigner ist von uns noch nie jemand gestartet, also waren wir sofort Feuer und Flamme! Gesagt, getan – nach einer recht kurzfristigen digitalen Anmeldung in der Kategorie Crew, den als Double Hand gehen wir zu 3. wohl definitiv nicht durch, machte sich am 23.08.2014 also unser Steuermann auf den Weg zu der selbigen Besprechung. Das Wetter sah recht vielversprechen aus denn erfreulicherweise war der, die Woche davor angekündigte Starkwind, gut segelbaren 12-14kn gewichen und auch die Sonne kam hier und da durch die Wolken. Start sollte gegen 11 Uhr sein, und ausgerüstet mit dem Kurs, sowie der Info dass es nur doch keine Unterteilung  des Feldes geben wird (wir waren wohl das einzige Schiff, das nicht Double-Hand gemeldet hat), kam André kurze Zeit später wieder an Bord. Auf vielfachen Wunsch ist die Strecke diesmal nicht „nur“ ein einfaches Dreieck geworden, sondern ein etwas längerer Kurs. Los ging es klassisch mit einer Startkreuz, darauf folgte ein Downwinder, dann noch eine Kreuz bis in die Flensburger Förde rein, ein weiterer Vorwindkurs Richtung Kaegnes und dann ging es, um Karlchen rum, in Richtung Ziel, welches sich kurz vor der Hafeneinfahrt Gelting befand.

 

Schon am Start war die Aufregung deutlich spürbar und wir waren froh als dann mit dem erlösenden Tuten unser (ziemlich gut kalkulierter)  Start offiziell wurde, sonst hätten wir eventuell doch kringeln müssen. Die Bedingungen auf der Bahn waren anspruchsvoll und der eine oder andere Luv-Kampf und spannenden Begegnungen an den Tonnen zogen sich durch das ganze Rennen. Auch Schauer und Böen über 20kn waren über den gesamten Verlauf zu verzeichnen und trugen somit zur seglerischen Herausforderung bei – was uns und die Odin aber nicht davon abhielt, mit dem Gennaker doch noch ein buntes Segel zu setzten. Eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte, aber auch die anderen Schiffe kämpften mit Schmetterling und Jockey Pole um jedes Bisschen Wind und somit jeden Platz.

 

Nach 6-8 Stunden waren dann alle  Schiffe wieder im Hafen, und mit dem Titel First Ship Home hat die Odin schon den ersten Titel des Tages in der Tasche. Bei Bier, Wurst und Kartoffelsalat ging dann am Grillplatz des Geltinger Hafens die Regatta weiter – diesmal an Land. Es wurde gefachsimpelt und analysiert, welcher Schlag auf welchem Bug war wohl die richtige Entscheidung? …und alle waren gespannt auf die darauffolgende Siegerehrung. Der erste Platz ging, sehr zu unsere Freude,  an unsere Juna, dicht gefolgt von der Anni mit unserem 2. Vorsitzenden Lasse, und über den 3. Platz durfte sich die Odin freuen. Nach dem krönenden Abschluss durch die Tombola, bei der wir uns dann sogar noch über den Gewinn der begehrten Softschäkel freuen durften, ging der Abend bei Klönschnack und Bier dann sehr gemütlich zu Ende. Ein rundum gelungener Tag!

 

Vielen Dank an unseren Sportwart Christian Löw, für die tolle Orga und die ausgelegte Regatta Bahn. Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei um unseren Titel zu verteidigen und hoffen auf eine rege Beteiligung!

 

Christina Modat

 

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Mo

07

Jul

2014

Pfingst-Geschwaderfahrt 2014

 

Geschwaderfahrt des SVG an Pfingsten 2014

 

Wie in den Jahren zuvor, hatte die SVGM seine Mitglieder zum Pfingstgrillen geladen.

Am Samstag, dem 7. Juni begab sich eine stattliche Anzahl von Seglern in ihre Boote, um bei bestem Pfingstwetter (nicht unbedingt Segelwetter), Kurs Søby zu starten.

Der Grillplatz ist dort einmalig und auch die Wurst, das Fleisch und die Getränke waren hervorragend. Man unterhielt sich lebhaft unter blauem Himmel und nach dem traumhaften Sonnenuntergang am Abend, blickten wir auf einen sehr gelungenen Tag zurück.

Leider sagte der Wetterdienst dann Gewitterböen mit Regenschauern voraus. Genau so kam es dann auch. Wer wollte, konnte nun am kommenden Morgen bei gutem Segelwetter in Richtung Heimat starten, oder aber eine Fahrt ins Blaue antreten.

Dahin, wohin uns Wind und Wille trägt…

 

Vielen Dank und auf einen neuen Start im nächsten Jahr!

 

Brodersen/Hamann

 

In diesem Jahr hat des Los entschieden, wer den Bericht über die Pfingst- Geschwaderfahrt schreiben muss, bzw. darf. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Mensch sich über eine gezogene ''Niete'' gefreut hat, bei unseren Vereinsmitgliedern kam darüber allerdings eine Freude auf, die vergleichbar war mit dem Sieg der Fussball Weltmeisterschaft in Brasilien. 

 

Vielen Dank an Christel für die prompte Umsetzung!

 

 

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Mi

14

Mai

2014

Ansegeln 2014

 

Am 10. Mai wurde die neue Saison eingetutet! Pünktlich um 10 Uhr versammelten  sich ca. 20 Vereinsmitglieder am Flaggenmast um gemeinsam die Flagge zu hissen und auf eine neue und hoffentlich mit bestem Wetter ausgestattete Saison anzustossen. Nachdem Hans, unser neuer Taklemeister, seine erste Amtshandung getätigt hatte, nämlich auf den Flaggenmast zu klettern, um das ''Fall'' zu klarieren, hielt Lasse wie im letzten Jahr Ansprache, denn wir hoffen, dass der Sommer dadurch genauseo schön wird, wie im letzten Jahr. Mit mehreren Hörnern, manuell sowie mit Druckluft wurden die bösen Geister vertrieben und die Vereinsflagge gehißt.  

Aufgrund der Windvorhersage für Sonntag, bis zu 30 Knoten in Böen und die auch noch aus Südwest, hatten wir beschlossen, nicht nach Höruphav zu segeln, sondern ''nur'' einen Schlag durch die Geltinger Bucht und wieder zurück in unseren Hafen. Um 16 Uhr trafen wir uns dann alle wieder zum Grillen und Klönen in der ''Hütte'' und es wurde, trotz der bescheidenen Temperaturen noch ein langer und lustiger Abend. Ich freue mich schon auf die Pfingst-Geschwaderfahrt, die in diesem Jahr wieder nach Söby gehen wird, und hoffe dass es um den Grill noch etwas voller wird.

 

Bis dahin, gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter'm Kiel

 

Seglerische Grüße

 

Der Vortsand

 

 

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Fr

07

Mär

2014

Neujahrsempfang 2014

 

Es ist zwar schon etwas länger her und bei dem tollen, frühlingshaften Wetter kommt es einem noch viel länger vor, aber ganz nach dem Motto '' Besser spät als nie'' möchte ich noch ein paar Worte zu einem Neujahrsempfang schreiben, der es in sich hatte und bei dem etwas passierte, womit wohl kaum einer gerechnet hatte: Es gab, soweit ich weiß, nach 32 Jahren das 1.Mal kein ''Rundstück warm'', stattdessen gab es wahlweise entweder excellentes Rumpsteak (hatte ich) oder gebratenes Schollenfilet., jeweils mit knusprigen Bratkartoffeln.

An dieser Stelle: Besten Gruß an die Küche, das Essen war super!!!

Die Stimmung war ebenfalls super, es waren viele Leute da und da man sich schon ein paar Monate nicht mehr gesehen hatte, gab es um so mehr zu erzählen. Per Beamer stellten wir auf einer mobilen Leinwand unsere neue Homepage vor und zeigten deren Inhalte und Aufbau, Patrick demonstrierte unsere neue Vereinsjacke, die man hier auf der Seite, im Bereich ''SVGM Artikel'', bestellen kann. Ich möchte in der 11.KW (bis 14.03.2014) ein paar Jacken bestellen, wer Interesse oder noch Fragen zur Jacke hat, bitte melden. (webmaster@svgm.de oder praesi@svgm.de) 

 

Ich habe bisher noch relativ wenig Anmeldungen für die Jahreshauptversammlung inkl. Essenswusch bekommen. Ich würde mich freuen, wenn da noch was käme. Auch dies könnt ihr gerne mit einer  E-mail an praesi@svgm.de schnell erledigen.

 

Weitere Bilder vom Neujarsempfang findet ihr übrigens im Reiter ''Galerie''

 

Ich wünsche allen noch erfolgreiche Restarbeiten am Boot, zum Glück geht es ja bald endlich wieder los!

 

Herzliche Grüße und bis bald,

 

Peer

 

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Sa

29

Jun

2013

Familienregatta

 

Auf mehrfachen Wunsch, in diesem Jahr nicht wieder das Absegeln in Form einer Regatta zu veranstalten, sondern zwei separate und voneinander unabhängige Veranstaltungen zu machen,  wurde die diesjährige Familienregatta von September auf einen früheren Zeitraum vorverlegt. Wir entschieden uns für das letzte Juniwochenende, was sich im nachhinein als Fehler herausstellte, da an dem geplanten Wochenende teilweise schon Schulferien bzw. Ferienbeginn in den umliegenden Bundesländern war. Beim Seglerstammtisch am Abend vor der Regatta gingen wir davon aus,  dass wir ca. 6 Schiffe, mit ’’Ach und Krach’’ an den Start bekommen würden. Bei ordentlich Flaschenbier, Wein und Schnaps, wurde es noch ein feuchtfröhlicher Abend.  Fassbier konnte man an diesem Abend leider nicht trinken, ich sag mal so:  Es hat so geschmeckt, wie ich mich am nächsten Morgen gefühlt habe - und das war sauschlecht! Äußerst verkatert rafften wir uns zur Steuermannbesprechung am Flaggenmast auf, wir, das waren nicht etwa Sirid und ich, nein es waren Kai, ein guter Freund, der noch nie in seinem Leben segeln war und Jan ein Kumpel, der schon lange segelt und auch eine X79 in Sonwik hat. Sirid hatte Ihren Junggesellenabschied anlässlich unserer Hochzeit im August und wurde kurzfristig ausgebootet.  Nach einer kurzen Begrüßung  meinerseits und Erklärung des Kurses inkl. der Startsignale durch Christian, unseren neuen Sportwart, machten sich alle bereit auszulaufen. Es waren noch ca. 40 Minuten bis zum Start und er Wind wehte sehr schwach, sodass es ein entspannter Segeltag mit durchaus guten Chancen für die leichte X79 werden sollte. ‚‚Watt für’n Glück!’’ dachte ich in meinem völlig verkaterten und äußerst unmotiviertem Zustand. Irgendwie schafften wir es, obwohl wir alle das gleiche Problem hatten, das Boot fertig zu machen und auszulaufen. An der Hafenausfahrt hatten wir noch 10 Minuten bis zum Start, das weiß ich noch ganz genau! Die Fahrrinne mit unserem ’’Quirl’’ muss sehr lange gedauert haben, Zeitgefühl war bei uns noch Mangelware. Schon wieder halb eingepennt vom monotonen  Außenborderlärm, erreichten wir den Startbereich. Irgendjemand  rief: ‚‚Noch eine Minute!’’ Wieder wach und total erschrocken, dass die Zeit so schnell vergangen ist, fingen wir dann an, die Segel zu setzen, den Motor hochzuklappen und zumindest einigermaßen zur Startline zu fahren.  OK, schlechter Start, aber was soll’s erstmal ‚ bisschen segeln, ein wenig Frischluft und dann geht’s schon wieder vorwärts.  Was soll ich sagen, kurz nach dem Start fing es an zu regnen und zu stürmen. Es war für uns und der Besegelung die wir fuhren wieder mal hart am Limit, ähnlich wie im September im letzten Jahr.

 

Der Start erfolgte, wie es sich gehört, gegen den Wind zu einer ausgelegten Tonne in südwestlicher Richtung vor Ohrfeldhaff. Von dort ging es mit halben Wind zur Ansteuerungstonne bei Kalkgrund, nun kam eine harte Kreuz zur Tonne 2 am Anfang der Innenförde. Der Wind war mittlerweile so stark, dass viele eine Q-Wende um die 2 gefahren sind um auf den Downwinder zum Ziel vorm Geltinger Hafen zu gehen, welches als Tor durch 2 Tonnen ausgelegte markiert wurde. Wir, nach ein paar Schluck Sherry mittlerweile wieder am waghalsigen Taktiken schmieden, fuhren eine Halse und setzten den Spi. Es sollte eine lustige ’’Glitschpartie’’ werden. Da unser ’’Rookie’’, Kai, schon genug mit sich selbst zu kämpfen hatte und wir also quasi nur zu Zweit waren, wollten wir bei den vorherrschenden 6 Windstärken eine Halse unter Spi tunlichst vermeiden und fuhren so tief wie möglich. Wir rauschten mit 12 Knoten in Spitze Richtung Ziel. Die ’’Luigi’’, eine Hanse 341, hatten wir bereits überholt und die ’’Lakonja’’ war in Reichweite, Fix & Foxi, die andere X79, hatten wir  deutlich hinter uns gelassen, obwohl die zu 4 gesegelt sind und mehr Gewicht auf der Kante hatten, was vor allem an de kreuz ein großer Vorteil war. Doch dann kam, was kommen musste, es hatte sich eigentlich schon mehrfach angedeutet, wir flogen ab. Das Boot fing so  stark an zu geigen, dass wir keinen Ruderdruck mehr hatten, eine Patenthalse fuhren und in den Wind geschossen sind. Wie das bei so viel Wind aussieht, kann sich jeder vorstellen, da kommt schon mal der Kiel aus dem Wasser......... Damit beschäftigt, den Spi wieder zu bergen und das Boot wieder auf Kurs zu kriegen, fuhren wir den Rest nur noch mit Groß. Die Chance auf eine gute Platzierung war weg, die Fix & Foxi war  auch vorbei und fuhr mit Spi in Richtung Ziel.  Wir hätten den Spi dichter fahren müssen, den Achterholer weiter auffieren, dann wären wir nicht so gegeigt. Aber was soll’s, es hat sehr viel Spaß gemacht! Im Anschluss wurde nach der Siegerehrung in der Grillhütte am Hafen noch nett gegrillt, geschnackt und Bier getrunken.

Wir hoffen bei der Terminplanung im nächsten Jahr wieder ein  glücklicheres Händchen zu haben und wieder mehr Schiffe am Start zu sehen.

 

Vielen Dank an unseren neuen Sportwart, Christian Löwe, der einen wirklich super Kurs ausgewählt hat.

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Sa

18

Mai

2013

Geschwaderfahrt nach Minde

 

Die Pfingst-Geschwaderfahrt in diesem Jahr sollte nach Marina Minde gehen. Bei angenehmen Temperaturen und  sehr wenig Wind ging es um 11 Uhr pünktlich los. Wie an der Perlenkette gezogen, fuhren die Schiffe los. Wir waren mal wieder etwas später dran und kamen ca. 20 Minuten später auch endlich los. Die Windrichtung war perfekt, es ging mit nahezu halbem Wind zur Förde und danach mit Wind von Achten in die Förde hinein nach Minde – nur war kaum Wind. Unser kleinen X-79 spielte dies natürlich, sehr in die Karten, sodass wir ’’Artus’’ unter Spi segelnd bereits am Anfang der Förde ebenfalls unter Spi segeln eingeholt hatten. Um nicht total ’’platt vorm Laken’’ zu fahren, kreuzten wir vor dem Wind und trafen an der Schwiegermutter die Anni, Cabana und Henni Olymp. Ab da war der Wind dann total weg, aber zum Glück war es ja nicht mehr weit und nach einer Meile unter Motor kamen wir in Minde an. Mulle, und einige Andere waren schon da und es gab erstmal Café und Kuchen an Bord der ’’Ani’’. Im laufe des Nachmittags zog sich der Himmel leider immer weiter zu und es frischte auf. ‚‚Hoffentlich bleibt es trocken,’’ dachte ich. Der Abend mit Grill, Bier, Wein und Gesang sollte ja erst noch losgehen und es gab keinen überdachten Grillplatz. Zum Glück hielt das Wetter und da wir einen sehr windgeschützten Bereich für uns hatten, gab es diesbezüglich keine Probleme. Einzig der Grill bereitete einige Schwierigkeiten, da sich das Rost der Höhe nicht verstellen ließ. Die Hitze war so groß, dass es beinahe unmöglich war, die Wurst so zu grillen, dass sie durch, aber nicht gleichzeitig schwarz wurde. Gegessen, wie auch getrunken wurde aber reichlich. Es wurde ein sehr lustiger Abend und die Stimmung war super!

Am nächsten Tag bei Nebel und absoluter Flaute ging dann jeder für sich auf Törn. Aufgrund der totalen Flaute und der nicht vorhandenen Motivation unseren Außenborder anzuschmeißen, trieben wir nur bis Langballig und ließen dort den Sonntag ausklingen, bevor es am nächsten Tag auf den ’’Langen Schlag’’ nach Gelting-Mole gehen sollte.

 

Ich hoffe auf eine ähnlich schöne Geschwaderfahrt im nächsten Jahr und kann es, wenn ich ehrlich bin, kaum erwarten.

 

Herzlichst

 

Peer

 

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Nächster Termin:

14. Mai 2016 Ansegeln und Pfingst-Geschwaderfahrt 

 

Seglerstammtisch wieder ab 13.Mai 2016